Freitag, 2. Oktober 2015

London - zwei weitere Ausflugsziele

Für den Londonbesucher gibt es 'musts', die weltbekannt sind und die man einfach gesehen haben muß. Dazu gehören Westminster Abbey, Houses of Parliament, Downing Street, Big Ben, Tower of London, Tower Bridge, Hide Park, Buckingham Palace, Piccadilly Circus, die großen Einkaufsgeschäfte in der Oxford Street, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, Downing Street 10 -der Wohnort des Premier Ministers-, Trafalgar Square mit der Lord-Nelson-Statue, Horse Guards und...und...und...















Durch Zufall verschlug es uns nach einem halben Jahr nach unserem ersten Londonaufenthalt abermals nach London. Doch was soll man sich angucken, wenn man vieles schon gesehen hat. Interessantes aber weniger Bekanntes  gibt es in London jeden Tag zu sehen.

Hier sei die bei Touristen weniger bekannte St. Thomas Church mit dem im Dachstuhl befindlichen ehemaligen Hospital erwähnt - hier besonders erwähnenswert der erste Opertationssaal. Dies alles als Museum zum Besichtigen!






 








Die Highlights von St. Thomas Church und Hospital:
-Der älteste, noch existierende, Operationssaal des Landes aus dem Jahre 1822, also aus der Zeit, vor Narkose und Sterilität.
-Der Kräuterboden, der von den Apothekern des Krankenhause benutzt wurde, um Heilkräuter zu lagern, und sie an Ort und Stelle zu Medizin zu verarbeiten.
-Eine eindrucksvolle Sammlung unterschiedlichster Objekte, die allesamt Zeugnis einer furchterregenden, frühen Medizin waren. Sie enthält Instrumente zum Schröpfen, zum Aderlass, für das Trepandieren (Schädelbohrung) und für die Geburtshilfe.
-Ein kleiner Teil der Austellung ist Florence Nightingale gewidmet, sowie den von ihr initiierten Neuerungen im Bereich der Krankenpflege.

Wissenswertes:
1822 wurde ein Teil der Kräuterkammer in einen Operationssaal umgebaut. Dieser etwas seltsame Platz für einen Operationssaal - direkt oberhalb des Schiffes der Hospitals- und Pfarrkirche - hatte seine Existenz der benachbarten Frauenstation zu verdanken. Da für die Chirurgenausbildung im 18. Und 19. Jahrhundert die ‚Anschauung', d.h. das Zuschauen bei Operationen, von essentieller Bedeutung war, weist der alte Operationssaal Zuschauerränge auf, die im Halbkreis um den Operationstisch angeordnet sind. Unter dem Operationstisch steht eine Kiste mit Holzspänen. Hiermit sollte das bei Operationen runterlaufende Blut aufgefangen werden.















1859 kam Florence Nightingale mit St. Thomas in Kontakt, die hier ihre berühmte Schwesternschule errichtete.

Bei den Patienten handelte es sich hauptsächlich um die Armen der Gesellschaft. Von ihnen wurde erwartet, sich - soweit möglich - an ihren Behandlungskosten zu beteiligen. Reiche Patienten wurden eher zu Hause als im Krankenhaus behandelt und operiert. Die Patienten des alten Operstionssaales waren ausschließlich Frauen, die Männerstation besaß einen eigenen Operationssaal.

Bis 1846 kannte die Chirurgie keine Narkosemittel. Die Chirurgen mußten sich deshalb auf ihre schnelle Technik verlassen (eine Minute und kürzer für eine Amputation), auf die seelische Vorbereitung des Patienten und auf Alkohol und Opiate, die den Patienten betäuben sollten. Erst später wurden Äther und Chloroform eingesetzt.
In dieser Zeit war die Todesrate der Patienten sehr hoch, denn die sterile Chirurgie wurde noch nicht praktiziert. Sie setzte sich erst durch, als der Operationssaal bereits geschlossen war.

Öffnungszeiten: Sieben Tage die Woche, von 10.30-17.00 Uhr
Adresse: The Old Operating Theatre, Museum and Herb Garret 9A, St. Thomas' Street, London SE1 9RY

Ein weiterer Progammpunkt für Londontouristen ist der Portobello Road Market im Stadtteil Notting Hill.















Man fährt mit der 'tube', wie die U-Bahn in London genannt wird, zur Station 'Notting Hill Gate' und schlendert die Protobello Road von Süden nach Norden. Montags bis Freitag findet der Markt als Straßenmarkt für Gemüse, Lebensmittel und Haushaltswaren statt.















Samstags werden hier auch Second-Hand-Kleidung und Antiquitäten verkauft.  















Der Potobello Road Market gehört meiner Meinung nach zu den schönsten Flohmärkten der Welt! Der Markt öffnet morgend um 09.00 h und schließt um 19.00 h. Wer das Gedränge nicht mag, sollte unbedingt vor 11.30 h hier sein, denn danach ist es am vollsten.



PRM-5976


Hier geht es zur Webseite vom Portobello Road Market.

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